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Up From The Ground - Open Air Festival - Exklusiver UFTG 2006 Rückblick
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Up From The Ground Open Air


Am vergangenen Wochenende (25./26. August) fand das sechste UP FROM THE GROUND Open Air in Gemünden statt. Die Bühne ist mittlerweile abgebaut und von den knapp 5000 Besuchern ist weit und breit nichts mehr zu sehen – Zeit und Anlass genug, um einen Blick zurück zu werfen und das Festival Revue passieren zu lassen.

Unter dem Motto „Metalfranken strikes back“ bemühen sich die beiden Veranstalter Heiko Krumpholz und Jörg Breitenbach nun schon seit einigen Jahren darum, den Besuchern ein schönes Festival zu einem fairen Preis zu bieten. Dabei wird auf die bloße Verpflichtung großer Namen verzichtet, im Mittelpunkt stehen die Spielfreude und musikalischen Qualitäten der Bands. Umso größer war die Vorfreude, als die ersten Gerüchte die Runde machten, dass mit Obituary und Morbid Angel zwei absolute Szenegrößen in die fränkische Provinz gelockt werden konnten.

Bereits am Donnerstagabend erreichten die ersten Fans Gemünden, um sich einen guten Zeltplatz sichern und die Party starten zu können. Nur wenige Meter von der Bühne entfernt schlugen sie ihre Zelte auf und hofften, dass der Regengott sie für die folgenden Tage verschonen würde – leider mit zweifelhaftem Erfolg.

Bei Nieselregen eröffneten Tourettes Syndrome aus Australien das Festival und brachen mit der kleinen Tradition, dass das UFTG von einer aufstrebenden deutschen Band eröffnet wird. Dahinter steckte jedoch keinerlei böse Absicht, sondern eher ein Zufall – Dawn of Disease aus Osnabrück hatten ihren Auftritt kurzfristig absagen müssen, so dass die Australier in letzter Minute ins Programm rutschten konnten.

Dass das UFTG auch weiterhin dem deutschen Underground eine Plattform bietet, zeigte sich dann auch direkt im Anschluss: mit Obscura, Dryrot, Jack Slater, Hidden In The Fog und Harmony Dies bekamen gleich fünf nationale Bands die Chance ihr Können unter Beweis zu stellen und sich vor einem dankbaren Publikum zu präsentieren. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens und eines Untergrunds, der sich langsam aber sicher in eine große Matschpfütze verwandelte, konnten sich die Bands über erstaunlich viele Zuschauer freuen und mehr als nur die Rolle eines Lückenfüllers spielen.

Die gute Stimmung flachte auch beim nächsten Auftritt nicht ab: Criminal aus Chile kamen mit der schweren Aufgabe zwischen den nationalen Bands und dem ersten Highlight des Abends zu spielen gut zurecht. Bei diesem Highlight handelte es sich um niemand geringeren als Hearse, die Band des ehemaligen Arch Enemy Shouters Johan Liiva, die ihr erstes Konzert überhaupt auf deutschem Boden gab. Die Band hatte sichtlich Spaß an ihrem Auftritt und wird Deutschland hoffentlich schon bald wieder einen Besuch abstatten.

Schlag auf Schlag ging es dann weiter im Programm – der Regen wurde zwar immer stärker und der Boden rutschiger, der guten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bestens ausgerüstet mit Gummistiefeln und Regenjacken harrten zahlreiche Hartgesottene vor der Bühne aus, während die eher wasserscheuen Zuschauer unter den Zeltdächern Unterschlupf suchten und von dort aus das Geschehen auf der Bühne verfolgten. Das kleine Gelände macht's möglich und dem Bierumsatz wird’s bestimmt auch nicht geschadet haben...

Mit God Dethroned und Legion Of The Damned standen die nächsten zwei Stunden nicht nur einfach so unter holländischer Regie, schließlich zählten beide Bands zu den Geheimtipps des diesjährigen Line-Ups. Während sich God Dethroned in den letzten Jahren eher selten auf deutschen Festivals hatten blicken lassen, gehörten Legion Of The Damned zweifelsohne zu den Gewinnern des Sommers. Nach den überzeugenden Auftritten beim Rock Hard Open Air, in Wacken und beim Summer Breeze Open Air durften auch die Besucher des UFTG eine gelungene Perfomance der Holländer bewundern, die immer wieder an die besten Zeiten Slayers erinnerte.

Etwas weniger druckvoll ging es dann bei Korpiklaani zu. Die eigenwillige Mischung aus Metal und finnischer Folklore sorgte für eine vorübergehende Entspannung der Nackenmuskulatur und kam selbst bei denjenigen gut an, die sonst eher wenig mit Stimmungsmusik anfangen können. Es wurde während des Auftritts erstmals richtig voll vor der Bühne, das Publikum nahm die Aufforderung zur Humppa und jede Gelegenheit zum Mitsingen dankend an. Ein sehr gelungener Auftritt!

In bester Tanzlaune ging es nun also über zu den beiden Headlinern des ersten Abends. Suffocation und Obituary hatten die ehrenvolle Aufgabe, die etwa 3500 vor der Bühne versammelten Zuschauer in das Zeltplatz-Nachtleben zu entlassen. Mit zwei Best-Of-Sets erfüllten beide Bands ihre Aufgabe wunschgemäß, besonders bei Obituary gab es kein Halten mehr. Ein beinahe perfekter Sound und eine atemberaubende Bühnenpräsenz dürften auch die letzten Zweifler eines Besseren belehrt haben, dass die „alten Herren“ noch lange nicht ausgedient haben. Beim Abschlusstitel „Slowly We Rot“ stimmte beinahe das gesamte Publikum mit ein und feierte das Ende eines anstrengenden Tages, der so richtig Lust auf mehr machte.

Wie gut die Bands ihre Jobs erledigt und wie stark sie das Publikum beansprucht hatten, machte sich nur wenig später auf dem Campingplatz bemerkbar. Kaum war man bei seinem Zelt angelangt, ging es für die meisten schon ab in den Schlafsack. Es war stellenweise mucksmäuschenstill auf dem Gelände und das bis in die frühen Morgenstunden – es musste wohl reichlich Energie getankt werden, immerhin warteten am zweiten Festivaltag noch einige weitere musikalische Leckerbissen.

Nur wenige Stunden später sollte es dann weiter gehen: Während der Großteil der Camper noch immer lautstark vor sich hin schnarchte, wurden bereits weitgehende Vorkehrungen getroffen, um das Gelände selbst im Falle weiterer Regengüsse begehbar zu halten. Der Müll wurde beseitigt und mehrere Ballen Stroh auf dem gesamten Bühnenvorplatz verteilt – eine Maßnahme, die sich im Laufe des Samstags noch auszahlen sollte...

Die ersten Sonnenstrahlen trieben nach und nach selbst die Langschläfer aus ihren Zelten, die das gute Wetter prompt ausnutzten, um Schwimmen zu gehen oder ein paar Steaks auf den Grill zu schmeißen. Doch auch der Sport kam nicht zu kurz: unter zahlreichen Pavillons gab es die Radioübertragung der Bundesligakonferenz zu hören und nicht zuletzt das überraschende Unentschieden des Clubs beim FC Bayern sorgte für beste Laune im Frankenland.

Diese ließen sich aber auch die weniger fußballbegeisterten Besucher nicht vermiesen und läuteten mit Silent Overdrive aus Süddeutschland den zweiten Festivaltag ein. Die hoffnungsvollen Thrash-Metal-Newcomer konnten dabei wie auch die folgenden Bands Demolition, Verdict und Requiem vom guten Wetter profitieren.

Das hielt auch bei Koldbrann weiter an. Die Norweger holten ihren ausgefallenen Auftritt aus dem Vorjahr nach und überzeugten sowohl mit altem als auch mit ihrem brandneuen Songmaterial. Zum Abschluss des Auftritts gab es dann als Sahnehäubchen eine Weltpremiere zu bestaunen: Gemeinsam mit Iblis (Endstille) wurde „Bestial Swarm“ vom neuen Album „Moribund“ aufgeführt – obwohl keine Zeit zum Proben blieb und man allen Beteiligten eine gewisse Nervosität anmerken konnte, kann man den gemeinsamen Auftritt als durchaus gelungene Uraufführung bezeichnen.

Japanische Kampfhörspiele übernahmen fortan das Schlachtfeld und konnten sich gut behaupten, wenngleich sie mit ihrer Mischung aus Grind und Punk nur einen relativ kleinen Teil des Publikums ansprachen. Sinister mussten sich diesbezüglich eher weniger Sorgen machen – sie hatten genau das passende Publikum für ihren Brutal Death Metal. Unter großem Beifall verschwanden sie nach einem kurzweiligen Auftritt von der Bühne, ebenso wie das gute Wetter aus Gemünden.

Das an Endstille festzumachen wäre zwar etwas tief in die Klischeekiste gegriffen, der dunkle Himmel trug jedoch einen großen Teil zur richtigen Wirkung der Show bei. Die momentan wohl bekannteste deutsche Black Metal Band hatte zahlreiche Fans angelockt, so dass es vor der Bühne stellenweise ganz schön eng zuging. Endstille war das jedoch herzlich egal: souverän spielten sie ein kleines Best-Of-Set ihres bisherigen Schaffens und machten dabei keine Gefangenen. Den Zuschauern gefiel es und auch die Band selbst war rundum zufrieden mit ihrem Auftritt.

Mit Endstille verließ die letzte deutsche Band die Bühne und bereitete den Boden für einen schwedischen Death-Metal-Doppelschlag. Vorbei war nun die Zeit der Talente und Newcomer, mit One Man Army And The Undead Quartett betrat eine der viel beachteten Nachfolgebands der legendären The Crown die Bühne – eine beeindruckende Show, die viele Erinnerungen wach werden und so manchen Hoffnungsschimmer auf eine baldige Reunion der Death-Metal-Urgesteine aufblitzen ließ. Statt Trübsal zu blasen und sich in Erinnerungen zu verlieren, wählten Dismember anschließend die harte Tour und bliesen ihrem Publikum einen Klassiker nach dem anderen um die Ohren. Die Songs kamen bestens an, so dass sich Dismember neben kleinen Club-Shows weiterhin für größere Aufgaben empfehlen konnten.

Nachdem am Vorabend Korpiklaani für gute Laune sorgten, sollte am zweiten Festivaltag wiederum eine finnische Band für Furore sorgen. Die Senkrechtstarter Wintersun waren zu Gast und versetzten wie bereits ihre Landsleute das Publikum in einen anhaltenden Euphoriezustand. Ihre abwechslungsreichen und zugleich eingängigen Melodien regten zum pausenlosen Haareschütteln an, das Publikum erwies sich bisweilen als auffallend textsicher und feierte die noch immer blutjunge Band ab wie einen echten Headliner. Die Musiker selbst waren glücklich und sichtlich erleichtert, schließlich war der Auftritt beim UFTG eine ihrer ersten Festivalshows überhaupt – das hätte man nach diesem fulminanten Auftritt wohl kaum für möglich gehalten.

Die Spannung stieg nun spürbar an. Nur noch zwei Stunden warten, dann würden endlich Morbid Angel auf der Bühne stehen – ob die sich wohl etwas Besonderes für den letzten Auftritt einer langen Tour überlegt haben würden? Oder müsste man wohl eher befürchten, ein lustloses Runterspielen des Standardprogrammes vor sich zu haben? Einige wilde Theorien machten die Runde vor der Bühne und so mancher Gast konnte es kaum noch aushalten vor lauter Aufregung.

Schlechte Rahmenbedingungen also für Gorefest, die den Schlussspurt hin zum heiß ersehnten Morbid Angel Gig zu bewältigen hatten. Mit einem fulminanten Start und einer energiegeladenen Show schafften sie es dennoch, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu lenken und diesem gehörig einzuheizen. Trotz leidenschaftlicher Bemühungen und einer Setlist, die es so richtig in sich hatte, konnten die Holländer den Spannungsbogen nicht über die volle Spielzeit halten. Ein hartes Stück Arbeit, das verdientermaßen mit viel Applaus gewürdigt wurde.

Nun war es endlich so weit: Morbid Angel, eine Legende des Heavy Metal, würde mitten in der fränkischen Provinz auf einem feuchtkalten Festival spielen. Annähernd 5000 Besucher waren gekommen, der Zeltplatz wie leer gefegt, der riesengroßen Party stand nichts mehr im Weg. Selbst den hartnäckigsten Verschwörungstheoretikern, die bis zuletzt nicht an den Auftritt glauben wollten, gingen allmählich die Ideen aus woran es denn jetzt noch scheitern sollte.

Und plötzlich waren sie da: Morbid Angel betraten in ihrem legendären Domination-Line-Up mit Trey Azagthoth, Pete Sandoval, David Vincent und Erik Rutan die Bühne und brannten ein Feuerwerk ihrer größten Hits ab. „Rapture“, „Pain Divine“, „Maze Of Torment“ und „Immortal Rites“ durften dabei natürlich ebenso wenig fehlen wie „Chapel Of Ghouls“ oder „Where The Slime live“. Auch wenn es ein wenig schade war, dass der Auftritt ein plötzliches Ende fand und die Rufe nach einer weiteren Zugabe nicht mehr erhört wurden, fanden Morbid Angel einen würdigen Abschluss einer langen Tour und eines Festivals, das trotz des widrigen Wetters viel Spaß machte.


Das sagten die Bands


David Vincent (Morbid Angel): „Es hat viel Spaß gemacht durch Europa zu touren. Nirgendwo gibt es vergleichbare Festivals und nirgendwo ist man so wenig auf reines Geldverdienen fixiert wie in Deutschland. In den USA dient die Musik nur zum Geldverdienen, während die Musik hier vor allem Spaß machen soll. Das finde ich großartig, denn wenn mir Musik keinen Spaß mehr macht, höre ich sofort auf damit. Das Leben ist zu kurz, um etwas zu tun woran man keine Freude hat. Und das wiederum ist der Grund, warum ich auf der Bühne immer alles gebe und versuche das Beste aus mir rauszuholen: Wenn ich hier leben würde, wäre nämlich ich der Fan vor der Bühne und würde erwarten, dass sich die Bands für mich den Arsch aufreissen.“

Kai Hahto (Wintersun): „Es ist für uns eine große Ehre, hier spielen zu dürfen. Wir sind eine ganz junge Band, die bisher noch ganz am Anfang steht. Unser jüngstes Bandmitglied ist gerade mal 20 Jahre alt und ich bin eigentlich der einzige, der schon vor Wintersun auf eine größere Tourerfahrung zurückblicken kann. Dass uns das Publikum hier so nett empfangen hat, macht uns stolz und glücklich. Besonders deshalb, weil es für uns eine ganz neue Erfahrung ist und wir unser Glück immer noch kaum fassen können. Wir würden uns freuen, schon bald wiederkommen zu dürfen.“

Iblis und Cruor (Endstille): „Der Auftritt hat Spaß gemacht. Auf einem fast reinen Death-Metal-Festival sind wir ganz gut angekommen und der Sound war wirklich gut. Zum ersten Mal überhaupt hatten wir alle Spaß auf einem Festival zu spielen, sonst hat es immer irgendeinem nicht gepasst. Eigentlich hätten wir da jetzt noch gut und gerne eine Stunde länger spielen können. Blöderweise gibt’s hier aber keine Duschen, deswegen müssen wir wohl im Main baden gehen und dort versuchen das Zeug abzukriegen. Denn so wollen die uns bestimmt nicht bei der Autogrammstunde sehen."


Das sagten die Besucher


Markus (19, Würzburg): „Ich fand das UFTG absolut geil! Die Bands waren zwar nicht so unbedingt mein Fall, ich hätte mir da eher etwas mehr Black Metal gewünscht, aber die Stimmung war toll. Mit dem Schlamm hatte ich keine Probleme, die Klos waren auch ok und die Leute super. Ich komme auch nächstes Jahr bestimmt wieder, egal welche Bands spielen – das wird dann mein drittes UFTG werden!“

Silke (24, Tauberbischofsheim):
„Die Leute waren wirklich nett. Die Preise für Essen und T-Shirts waren fair, da hab ich dann sogar meinem Bruder ein T-Shirt mitgenommen. Von Morbid Angel war ich ein bisschen enttäuscht, die hätten schon etwas länger spielen können – war aber trotzdem ein guter Auftritt. Mir haben am besten Wintersun gefallen, Obituary waren aber auch ziemlich gut. Die Klos waren ganz ok – die Spülklos waren zwar nachts abgeschlossen, aber damit kommt man mit ein bisschen Erfahrung eigentlich ganz gut zurecht. Das sieht z.B. in Wacken viel schlechter aus und trotzdem schafft man es auch dort, sich nicht in die Hose zu pinkeln.“

Arne (23, Lüdenscheid):
„Das war jetzt mein erstes UFTG und es hat mir wirklich gut gefallen. Ich mag eher kleinere Festivals. Da hatten das Party-San und das UFTG dieses Jahr mit weitem Abstand die besten Bands. Die Stimmung war super, die Helfer richtig nett und es gab überhaupt keinen Stress mit niemandem. Ich war überrascht, als ich an der Kasse darum gebeten wurde, auf meinen Müll aufzupassen, weil die Veranstalter selbst Fans sind und sich nicht nur mit Müll aufsammeln beschäftigen wollen. Ich finde es toll, dass man die Besucher so offen anspricht und um Hilfe bittet, statt gleich mit Gebühren, Pfand oder sonst einem Blödsinn anzufangen. Deswegen haben wir uns auch wirklich bemüht, so gut wie möglich Ordnung zu halten.“

Frank (34, Ochsenfurt):
„Ich war dieses Jahr zum ersten mal auf dem UFTG und bin eigentlich sehr zufrieden. Fürs Wetter kann keiner was, trotzdem haben die Veranstalter gut reagiert – da gab es deshalb auch gar keine Probleme. Die Preise sind wirklich fair, ich habe hier drei Tage lang Spaß gehabt und nur einen Bruchteil von dem ausgegeben, was ich sonst in Wacken oder beim Bang Your Head los geworden bin. Wenn die Bands nächstes Jahr wieder so toll sind, werde ich bestimmt wieder kommen.“

Anne (19, Bamberg):
„Ich fand es schade, dass Final Breath nicht gespielt haben. Klar haben sie hier eine ganze Menge um die Ohren, aber ich fand ihre Auftritte immer ganz toll. Wenn sie schon selbst ein Festival machen, müssen sie auch spielen – dann gibt es für mich auch noch einen Grund mehr, aus Bamberg hierher zu fahren. Mir fällt eigentlich nix ein, was mir nicht gefallen hat. Die Klos waren eigentlich ok, da wird ja sonst immer gemeckert. Duschen habe ich auch nicht vermisst, zwei Tage Festival kann man auch mal so aushalten. Nächstes Jahr will ich Final Breath hier spielen sehen, dann komme ich auch ganz bestimmt wieder. Versprochen!“

Michael (22, Köln): „Es war ganz ok, aber vom Stuhl gehauen hat mich das UFTG jetzt auch nicht. Die Bands waren einfach nicht mein Fall, bis auf Wintersun, Koldbrann und Endstille war da für mich nix dabei. Ich bin halt her gekommen, weil es mir letztes Jahr so gut gefallen hat. Wenn die Bands im nächsten Jahr passen, bin ich auf jeden Fall wieder da – ob ich auch komme, wenn mir die Bands wieder nicht gefallen, weiß ich aber noch nicht.“

STEFAN SCHWANECK

 


Hmpf